Vieste
Vieste ist die wichtigste touristische Destination vom östlichen Gargano.
Auf der flachen Halbinsel erweitert sich der neunzehnten- und moderner Bezirk, während die mittelalterliche Stadt auf einer felsigen Landzunge liegt. Das wird von engen Gassen, Treppegassen, Häusern auf dem Felsen und schlanken Bögen charakterisiert. Die letzten, von Zeit zu Zeit, vereinen die Häuser mit den typischen externen Treppen (mignali).
Vieste ist eine antike Schiff-, Landwirtschaft- und Tourismusstadt; der Küste entlang findet man nämlich Campingplätze und Hotels, die tausende Touristen annehmen und ihnen die Möglichkeit bieten, schöne Feiertage zu verbringen.
Darüber hinaus haben hier die Windsurfliebhaber eine ausreichende Gelegenheit, Spaß zu haben. Vieste ist eigentlich weit fortgeschritten in der See und deswegen sehr windig.

Der Südküste entlang kann man die schönen Seehöhlen besuchen; jede hat ihren besonderen Namen und eine geheimnisvolle Geschichte.
Tägliche Touren mit Motorboot werden organisiert; sie geben den Besuchern die Möglichkeit, in die Natur einzutauchen: durch diese bezaubernde Welt werdet ihr von erfahrenden Führern begleitet.
Historische Notizen
In dieser Stadt mit antiken Ursprüngen, geht man davon aus, dass der Mensch hier seit dem Paläolithkum gelebt hat.
Im Übrigen, ist der Lebensraum immer ideal gewesen: mildes Klima, Trinkwasserquellen, Land mit Obstplantagen, Fülle von Wild und Zugvögel und, der Küste entlang, auch eine gute Menge von Fischen.
Vieste wurde eine griechische Kolonie und römische Gemeinde. Historiker identifizieren es als die alte Stadt von Apeneste, die isolierten Zuflucht bedeutet. Die Griechen, die isoliert und weg von ihren Familien und Land waren, verbrachten hier lange Winter.
Die Tradition verbindet Vieste zu den Städten von Uria und Merino; diese wurde rund um den zehnten Jahrhundert zerstört.
Im Mittelalter wurde Vieste unter Byzantiner, Normannen, Longobarden, Venezianer und Araber streitig gemacht.
Wegen seiner strategischen Lage, wurde Vieste ein Opfer der Sarazenen in 1480, 1554, 1674 und 1678.
Man kann die schreckliche Invasion 1554 vom Piraten Dragut nicht vergessen, bei der etwa 5000 Bewohner von Vieste starben. Sie wurden in der Nähe der Kathedrale auf einem Felsen namens Chianca amara enthauptet.
Ein weiterer wichtiger historischer Schritt für Vieste ist die Vereinigung Italiens während des Risorgimento.
Zu diesen Jahren bildeten sich geheime Gesellschaften, die gegen die Bourbonen zusammenarbeiteten. Diese, die sich durch die Solidarität der Menschen zur Vereinigung Italiens bedroht fühlten, verfolgten und ermordeten die Einwohner von Vieste, die aktive Unterstützer des Königs Vittorio Emanuele waren. Am 27. Juli 1861, kam es zu einem blutigen Zusammenstoß zwischen den Verfechtern der Bourbonen und den Unterstützern der Vereinigung Italiens. Viele wurden während des Kampfes ermordet.
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