Touristische Fahrtstrecke Monte Sant Angelo
Schrein des HL. Michele Erzengels
Der Schrein, der jedes Jahr Ziel von einer großen Zahl von Pilgern ist, dominiert von der Spitze die Hauptstraße von Monte Sant'Angelo.
Auf der rechten Seite der Fassade kann man einen beeindruckenden acht eckigen Glockenturm bewundern, der gegen das Ende des dreizehnten Jahrhunderts durch den Willen von Charles I d'Angiò errichtet wurde.
Die beiden Haupteingänger, mit Kapitellen, Oberschwellen und geschnitzte Rahmen dekoriert, wurden in verschiedenen Perioden gebildet: der erste, der sich auf der rechten Seite befindet, stammt aus dem Jahr 1395 und wurde von Simon von Monte Sant'Angelo geschafft.
Der zweite befindet sich auf der linken Seite, und wurde nur im Jahr 1865 auf dem bestehenden Modell gebaut. Eine Treppe, die aus sechs Landungen und fünf führenden Rampen besteht, führt zum Porta del Toro, das im siebzehnten Jahrhundert erbaut wurde. Von hier erreicht man den beeindruckenden romanischen Bogen, auf dem die Worte des Erzengels zu Maiorano Lorenzo, Bischof von Siponto, eingraviert wurden.
Hinter dem Altar ist die alte Quelle; davon konnten die Pilger Trinkwasser als Zeichen ihrer Hingabe zum Heiligen bekommen.
Monumentale Komplex von HL. Maria Maggiore
Das Gebäude fasst das Baptisterium des HL. Giovanni in Tumba und die Kirche der HL. Maria Maggiore um.
Baptisterium des HL. Giovanni in Tumba
Vor dem letzten Zusammenbruch vom Jahr 1942, war das Gebäude eines der wichtigsten Monumente der ganzen Innenstadt. Angrenzend dem Gebäude ist das berühmte Grab von Rotari. Insgesamt, wurde das Gebäude von Bertaux als eins der geheimnisvollsten Kunstwerke der Süd-Italien festgelegt.
In der Tat ist seine architektonische Form recht originell: während das Erdgeschoss einen quadratischen Grundriss hat, hat das erste Stock einen achtseitigen Grundriss, und das zweite einen elliptischen Grundriss. Das wird von einer Trommel vervollständigt, die von einer majestätischen Kuppel überwunden wird.
An der Eingangstür kann man schöne Reliefs bewundern, die Szenen aus dem Leben von Jesus darstellen. Im Inneren zeichnen sich allegorische Fresken aus dem vierzehnten Jahrhundert aus.
HL. Maria Maggiore
Die Kirche erhebt sich auf den Ruinen einer alten Nekropole. Sein Bau geht bis zum XI Jahrhundert zurück und wurde vom Erzbischof Leone errichtet.
Zur Unterstützung dieser These, ist die Fassade in zwei Teilen durch einen Sturz gegliedert.
An der Spitze der Fassade ist eine Fensterrosette, das durch ein dreifaches Fenster enthaltet wird; darunter ist dagegen eine Reihe von blinden Bögen, die das Tor einrahmen.
Ursprünglich war die Kirche reich an Fresken von religiösem Thema.
Außer dem Bild von einigen Heiligen und einer schönen Madonna mit Kind, gibt es derzeit wenige Freske
Kirche des HL. Benedikt
Die Kirche, die sich im Herzen von Monte Sant'Angelo erhobt, ist vor allem für seinen wunderschönen gotischen Bogen bekannt, der das Eingangstor einrahmt.
An dem Bogen sieht man das Baudatum der Kirche, d.h. 1340. Normannisches – Schwäbisches – Aragonesisches Schloss
Die zuverlässigsten Quellen berichten, dass der Bau des Schlosses vor der Ankunft der Normannen in Monte Sant'Angelo geschah. Es wurde dem Bischof von Benevento, Orso I, gebührt.
Die Normannen setzten das Schloss in die offizielle Residenz der Prinzen des Honor Montis Sancti Angeli um.
Bei Regierung des Kaisers Frederick II begann die erste große Restaurierung, damit das Schloss den Höhepunkt seines Ruhmes erreichte.
Nach dem Tod des Kaisers, gehörte das Schloss den Angiò: ab da wurde das alte Haus von Kaisern und Prinzen in ein Gefängnis umgesetzt.
Die Aragonesi gaben das Schloss, am Ende des fünfzehnten Jahrhunderts, seine alte Funktion und ursprüngliche Pracht.
Am Ende des achtzehnten Jahrhunderts gab Ferdinand IV di Borbone das Schloss zu Kardinal Ruffo.
Heute ist das Gebäude Besitz der Gemeinde von Monte Sant'Angelo und eine wichtige Restaurierung ist gerade anlaufend.
Museum für Kunst und Volkstraditionen von Gargano
Museum für Kunst und Volkstraditionen von Gargano
Das Museum wurde im Kloster von San Francesco aufgerüstet, das aus dem vierzehnten Jahrhundert stammt, und befindet sich im Herzen von Monte Sant'Angelo.
Das Material des Museums ist Zeugnis einer alten ländlichen Tradition, damit die Besonderheiten dieser alten Kultur noch auftauchen können.
Die Ausstellung ist sehr rigoros und achtungsvoll gegenüber den Veranstaltungsort.
Im zweiten Schoss ist ein Mehrzweck-Saal aufgerüstet geworden, wo die Besucher das Multimediamaterial des Museums konsultieren können.