Carpino

Auf einem Hügel, zwischen dem Varano See und dem Wald von Umbria, liegt Carpino,

ein kleines ländliches Dorf, das 86 km von Foggia weit weg ist und auf einer Höhe von 843 Meter über dem Meeresspiegel emporsteigt.

Die charmante Altstadt, mit ihren engen Gassen, und das gute Essen dabei, das noch die Marken von einer alten Tradition trägt, machen das Dorf ein schönes Reiseziel für diejenigen Touristen, die Ruhe in den wunderschönen Landschaften suchen.

Carpinos Wirtschaft stützt sich, in erster Linie, auf der Landwirtschaft: insbesondere, wird hier eins der renommiertesten Olivenöle von Gargano produziert (kein Zufall, dass die Stadt auch als die "Öl-Stadt" bekannt wird).

Darüber hinaus, soll man auch die weite Produktion von Obst und Gemüse erwähnen.

"Tradition" ist sicherlich das Schlüsselwort, dieses Dorf zu beschreiben. Man hat den Eindruck, dass viele Jahre von Geschichte hier eingraviert sind.

Die Erhaltung des historischen und folkloristischen Erbes von Carpino ist heute zu seinen Cantori verlassen. Durch ihre tarantella (typischer örtlicher Tanz), bewahren sie die Trachten und Tänze der Vergangenheit.

Historische Notizen

Der erste historische Dokument, der sich auf Carpino bezieht, stammt aus dem Jahr 1158.
Drin wird, zum ersten Mal, die Existenz eines Castellum Caprelis erwähnt (wahrscheinlich in Bezug auf Rehbocke oder Carpani, die hier verbreitet sind).

Die Legende erzählt dass, nach der Zerstörung der alten griechisch-römischen Stadt von Uria, ihre Bewohner nach Carpino umzogen.
Die Befestigung der Stadt ist, jedoch, zu den Normannen zurückzuführen. Da sie eine Invasion der Byzantiner befürchteten, bauten sie solide Verteidigungsmauer rund um der antiken Stadt.

Das Schloss von Carpino, das eine viereckigen Pyramidebasis hat, stand in der Mitte des Dorfes. Während der Herrschaft der Normannen wurde es restauriert und erweitert, um die Verteidigung der Stadt zu versichern.